A

A

rechts unten am Haus

das Ende der Stadtmauer

05.05.2007

16.07.2010

A

A = Mauerknick bei Tarnow 1780

A

Blick aus der Kleinen Lastadie II auf den

Bußebahrturm, links die Ecke zur Himmelfahrtstraße.


Foto-AK: Karl Eschenburg, 1930er, bez. als Blauer Turm.

Bei Wikipedia findet sich z.Zt. für dasselbe Foto als weitere   Bezeichnung „Geschützgießerturm“, > L i n k .

Der stand nach Lorenz u.a. jedoch südlich vom Bußebahr.

Die Verluste an historischer Bausubstanz durch den 2. Weltkrieg waren in Rostock scheinbar noch nicht groß genug -

zu den blindwütigen Aktionen der „Sieger der Geschichte“ zählt u. a. der Abbruch von ca. 500 m Stadtmauer zwischen Fischerbastion und Kröpeliner Tor Anfang der 1950er Jahre, hier in 5 Aufnahmen festgehalten durch die Fotografin Hildegard Levermann-Westerholz:

Weigel, 1550/60

A

Die Fischerbastion noch als Hügel.

Den DUSBAR setzt Lorenz 1935 in

gleicher Gestalt und an gleicher Stelle

als BLAUEN TURM in seine Zeichnung

ein. Links das Fischertor u. neben A

                                das Blockhaus.

Trotz Hollar, Tarnow, Lorenz u.a. wird der Bußebahrturm

häufig als Blauer Turm bezeichnet.

Die Hofecke gehört noch zur Himmelfahrtstr., das Haus

weiter hinten dann zur Straße „Beim blauen Turm“.

X Leichter Mauerknick, wo in den Plänen bis einschließlich ca. 1872 (Saniter) noch ein

weiteres Wiekhaus (Geschützgießerturm) stand. Hinten das „Wiekhaus“.

Bußebahr

=

=

T

T = Lage des Blauen Turmes

T

04 - 19: ältere Darstellungen in chronologischer Folge, 1550 - 1899

ca. 25.04.1942,

9.00 Uhr morgens

„Wiekhaus“

Dethleff, ca. 1865

2 Aufnahmen von Dr. Kotelmann, ca.1915. Der vermutlich gegen ein kleines Entgelt dekorativ in Szene gesetzte

ältere Herr soll nach einer Auskunft von Heinrich Bohn sen. (1892-1978, ehem. Fischerstr. 27) Opa Tilse aus der

Haedgestraße sein. Im Adressbuch von 1913 ist in der Haedgestr. 32 ein Heinrich Tilse, Privatier, verzeichnet.

Der Aufgang, wie auch andere Stellen des Kanonsberges sind zum Schutz gegen die „äußerst rege Zerstörungslust

des (statt der) fröhlichen Rostocker Knaben“ (1907) an der Außenseite des Geländers mit Stacheldraht versehen.

   Bei dem folgenden, leicht expressionistischen Gemälde von Egon Tschirch (1915 oder 1916) darf man wohl eine

Anregung durch das zweite und auch bekanntere Kotelmann‘sche Foto vermuten - die Herren waren befreundet.

2010

      Im vorigen Foto sieht man auf Oberkante der Zaunfelder die Reste der Stadtmauer und im Punkt A eine

ca. 25° - Richtungsänderung, wie sie hier im Tarnow-Plan, auch der Lage nach, zu finden ist. Diese Stelle lag

in der nördlichen Außenfront des ehemaligen Hauses Beim blauen Turm 13 (> B. 20 - 25) und war ab 1870

nordwestlicher Endpunkt der Stadtmauer (nach dem Abriss der Strecke bis zur Grapengießerstraße).

   Ab 1.Hä. d. 19.Jhs. erfolgte die Bebauung der Straße Beim blauen Turm (1780 mit Göschen-Brinck bez.).

Bereits 1831 verschwand der hier eingezeichnete Blaue Turm

(Lorenz, Beitr. Bd. 20, S. 77). Häufig wird der südlich folgende

und erst 1953/54 abgerissene Bußebahr(-Turm) auf Höhe

der Kleinen Lastadie II als Blauer Turm bezeichnet, bei

Wikipedia z.Zt. auch als Geschützgießerturm. Der G. stand

nach Lorenz jedoch südlich vom Bußebahr (> B. 10). 

a: freigelegt Anfang Okt. 2010 (> B. 95).

Tarnow,

1780/90

Bußebahr(-turm),

verschiedene

Schreibweisen,

hier nach Lorenz

Rekordverdächtiges Phantasieprodukt:

neue Mauer endet ca. 11 Meter zu weit östlich (blaues Kreuz, > Bilder 80 / 81)

>

<

22.04.2007

______________

_____________

x

x

x

x

x

2010: 38 m

x

x

x

x

x:

1911: 50,6 m

x

x  :

x:

x

2010: 11 m

Endpunkt 2010

Die Nachbildung der Stadtmauer nördlich des Kröpeliner Tores konnte selbstverständlich nicht mitten auf einer viel

befahrenen Kreuzung enden (deshalb ca. 15 m weiter südlich). Echt zum Brüllen ist jedoch, wie man es fertigbringen

konnte, die Mauer am Ende mit einer Ost-West-Differenz von knapp 11 (10,7) m in die Landschaft zu setzen, obwohl

es darum ging, den ursprünglichen Verlauf zu zeigen. Etwas anderes als die beliebte Formel „Pi mal Daumen“ kann

kaum zur Anwendung gekommen sein: der Endpunkt der Mauer befindet sich mit seiner Mitte ca. 38 m statt 49 m

westlich der hier verwendeten Bezugslinie aus alten Kantsteinen in der ehemaligen Himmelfahrtstraße.

Hinzu kommen eine Verbreiterung der Mauer von 1,2 auf 2,0 m, am Ende mit einer Andeutung von glasierten Ziegel-

schichten (hat es nicht gegeben) und Nachtbeleuchtung. Fazit: der Gedanke einer flachen und schlichten Betonmauer,

die nicht als historisierende Imitation daherkommt, ist völlig in Ordnung. Die Ausführung in Breite und Verlauf ist allerdings solider Edelmurks geworden, schade ums Geld. Der Firlefanz am Steintor mit Lampen als Mauer lässt grüßen.

Zur Orientierung: der alte Endpunkt lag ca. 20,2 m nordwestlich vom jetzigen.

Ausschnitt des Planes vom Vermessungsamt 1911, > L i n k .

Endpunkt

bis ca. 1950

Bezugslinie

„Wiekhaus“

(Tarnow 51/52 m)

x

x

x

A

T

T

A

01

02

02a

03

04

x

x

x (ca.)

31

50

51

52

53

62

63

64

65

66

67

80

83

84

81

60

59

58

57

56

30

37

38

39

40

41

43

46

47

48

x

alter Abzug, überzeugende

Qualität der Aufnahme

Beim grünen Tor 1942 aus

Richtung Patriotischer Weg,

links Abzweig der bis 2007

schmalen Straße zum Hafen

x

82

ll

ll

ll

Nachtrag: Rostocker Zeitung, 25.05.1870

Schilderung zur Situation der Wallanlagen zwischen Schwaanscher Str. und Fischerbastion und des Geländes

stadtauswärts (Anm. kursiv)


„Wenn auch jetzt bei gutem Wetter Passage-Verbesserungen weniger lebhaft empfunden werden, als wenn der

Fuß Gefahr läuft, in Koth zu versinken und das Wasser der Pfützen hoch hinauf die Kleidung bespritzt, so wollen

wir doch nicht vergessen, ... unsern Dank zu sagen, zunächst für die anerkennenswerthen neuen Steindämmungen

(= Straßenpflasterungen) vor dem Kröpeliner Thore. Die Enge der Brücke zwingt dort den Strom aller von drei

Seiten kommenden oder dorthin gehenden Passanten in eine enge Bahn zusammen, und es ist natürlich, daß der

große Verkehr, der bei nassem Wetter dort sogar den Steindamm der Fahrbahn in fast unwegsamen Schmutz legt,

die nicht gedämmten (befestigten) Fußsteige zur Seite, vor der ‚Flora‘ (Südseite Schröderplatz) und neben den

Anlagen am Krankenhause vorbei, fast grundlos machte, namentlich auf letzterem Wege bei der Verengung durch

die Brücke über den schmutzigen Bach (der damalige Kupfergraben, dessen Lage wohl mit der heutigen Hofeinfahrt

zur Pension, Nordseite Dob. Pl., zu tun hat). Jetzt sind diese Fußsteige, soweit die genannten Übelstände reichten,

zum ersten Male gedämmt worden, und die Leichengefolge werden in Zukunft auf festem, trockenem Boden neben

der ‚Flora‘ passiren, und alle die Bewohner der Kröpeliner Vorstadt von der Doberaner Straße an und die Besucher 

von Steinbecks Keller können auch bei Regenwetter auf sicherem Steindamm bis zum Ansteigen des Weges gegen-

über den neuen Häusern an der Doberaner Chaussee gelangen. Die Bewohner der letzteren werden aber mit uns

den Wunsch haben, daß der unmittelbar vor ihren Häusern und Gärten liegende Weg, der doch durch den Anbau

zum Trottoir geworden ist, nicht ferner durch Reiten ruinirt und gefährdet, sondern das Reitbankett (wohl unbe-

festigter Seitenstreifen) der Chaussee etwa vor dem Meyer‘schen Bierkeller (ab 1878 „Mahn & Ohlerich“) gesperrt

werde und aufhöre. Schon die Sicherheit der zahlreichen Fußgänger und spielenden Kinder fordert das.

   Auch in den städtischen Garten-Anlagen, ..., besonders für den Hauptweg auf der Krone des Walles zwischen

Kröpeliner und Schwaanschem Thor ist durch Kappen des Buschwerks Luft und Aussicht mit gutem Geschmack

gewonnen, ohne daß die Schönheit des Grüns und der blühenden Gesträuche, der Wildobst- und Weißdorngruppen,

angetastet wäre. ... Auch die sichernden Vergitterungen am Schwaanschen Thor (war bereits 1862 abgerissen

worden) und über dem jähen Abhang zwischen der Dreiwallbastion und dem Wasserthurm (auf der Heubastion)

sind sehr zweckmäßig und gefällig angelegt.

   Die Neupflanzungen vom Kröpeliner Thor bis zur Fischerbastion möchten wir, wie diesen letzteren schönsten

Aussichtspunct selbst, dem energischen und eingreifenden Schutze des Publicums gegen die dort am ärgsten und

absichtlich verwüstenden Knaben empfehlen. Leider ist die herrliche Wasseraussicht Warnow abwärts dort jetzt

durch einige Wildbäume in Hädge‘s Garten (Haedgestr.) total verwachsen und versperrt, deren Wegnahme dem

Platze seinen vollen Reiz wiedergeben würde.

   Auf der Außenseite des Wallgrabens vom neuen Uebergange vor dem Grünen Thor (> Patriot. Weg) neben dem

neuen Flügel des Krankenhauses hin sind die Anlagen auch fertig und harren ihres Gedeihens; leider genießen dort

häufig die Vorübergehenden die übeln Gerüche, welche die Krankenhausabflüsse in das leere Bett des Wallgrabens

liefern. Es wäre zu wünschen, daß der Weg von jenem neuen Uebergange Louisenstraße besser geregelt werden

könnte, weil dieser die Wallanlagen mit dem hübschen Spaziergange des Patriotischen Weges in guten und nahen

Zusammenhang bringen würde. Vor dem Krankenhause sind die von den Kindern ziemlich hart mitgenommenen

Anpflanzungen wieder erneuert; wir möchten fast rathen, hier Alles, bis auf einen dichten Gebüschkranz um das

Gartengitter herum, einfach zu planiren,  ..., und das Ganze der immer dichter werdenden Kinderschaar der Um-

wohner als Spielplatz preiszugeben. Sehr angenehm ist dort aber die neue Beschüttung und Festigung des inneren

Weges, der nun auch glücklich bis an die Kastanienreihe verbreitert ist. Hoffentlich hat nur augenblickliches Fehlen

des Rothsteinmaterials der Vollendung dieser Besserung vorläufig Halt geboten und ist deren Fortsetzung bis zur

Thorbrücke noch vor dem Herbst zu erwarten.“

Foto:

Dr. Kotelmann,

ca. 1915

Foto:

Dr. Kotelmann,

ca. 1915, Abzug

Drogerie Riedel

Bußebahr

76a

76

Ca. 1960, links die Fischerstraße mit den Querstraßen Kleine Lastadie II (links hinter der Ruine der

Fischerstr. 18, Bäckerei Buchholz) und Große Lastadie (rechts etwas nördlicher, vor der Baracke).

Am rechten Bildrand das Wohnhaus Strandstraße 49a, es war das westlichste Gebäude auf der Südseite

der Strandstr., auf der Nordseite ging es dann weiter östlich ab Grapengießerstr. mit Nr. 50 weiter.

Gehlsdorf noch mit alten Bäumen an der Uferpromenade und im Garten des Fährhauses (alle weg).

Die beiden großen Bäume in der Mitte (rechts der „Tilse-Baum“, > B. 33/34) sind die letzten alten der

auf Fotos um 1900 abgebildeten, stammten vermutlich aus den 1830er Jahren (Verschönerungsverein)

und mussten am 20.01.1978 dran glauben.

Den gehäuften Ablagerungen vor der Fischerbastion nach zu urteilen, ist die Zeit der westlichen Hafenbahnlinie vorbei und vielleicht schon der spätere Parkplatz in Vorbereitung (> B. 77).

75

Strandstr. 49a (> B. 33a - 35)

^

^

^

^

H

H

H

H

: gleiche Ecke auf div. Bildern

Folgend die Bilder 73 (1899) und 74 (1946) nochmal im Ausschnitt zum Vergleich: 1899 ist an der Fischerbastion der

südliche Weg (ca. 2 m unterhalb des Plateaus) erkennbar. Der untere Teil des Hanges liegt hinter Dächern.

Die 1899 noch relativ neue Haedgestraße ist 1946 dann weitgehend durch größer gewordene Bäume verdeckt.

Einige wenige Häuser der Fischerstr., Grapengießerstr. und Badstüberstr. sowie die Stadtmauer mit dem Bußebahr

stehen noch. Die Straße Am Warnowufer (1914) setzte umfangreiche Aufschüttungen voraus, wie man sehen kann.

                      1912, Fischerstr. 37 an der Ecke zur Großen Lastadie,

1872 existierte noch eine Nr. 36 als Eckhaus, die dann nach 1900 in

diesen Neubau mit einging.

Ahorn, einziger Baum auf dem Plateau, ...

... nachdem im Mai die gut entwickelte

und positionierte Eiche (rechts) verschwand -

Planungsziel u. a.: Erneuerung der Grünanlage ...

49

85

>

<

Störung des Bodens im Bereich

der ehemaligen Stadtmauer

(Verfüllung nach Abbruch),

                     22.04.2007

Vergleichsaufnahme 04.08.2010 mit

Übernahme der Bodenstörung aus

dem vorigen Bild und dem Abstand

aus dem Plan v. 1911 (> B. 81)

86

x

x

x (ca.)

<

>

2010

1911

11 m

>

>

>

>

<

<

<

<

86a (Ausschnitt von 86)

>

<

____

<<< ab Himmelfahrtstraße gemessene Mauermitte

auf der Nordseite Beim grünen Tor. Der Standort des 1722 abgerissenen Bramower Tores wurde geschätzt.

x

x

Mauermitte 1911 (> B. 86)

Verfüllter Fundamentbereich (> B. 85). Die 3 blauen Kreuze liegen

nicht ganz auf einer Linie, wie es nach dem Plan von 1911 in diesem Bereich sein müsste. Der Fehler hält sich aber gut in Grenzen.

            ^

            ^

            ^

            ^

Trennlinie im Asphalt,

vermutlich etwa gleich

mit dem alten Fahrbahnrand Nord

DIN A4 „52 m“ >>>

x (ca.)

l

l

  1,2 m breit

Straßenmitte >

+ Mauermitte

Die Enden der Stadtmauer steckten unauffällig in den Seitenwänden der

beiden ersten Häuser.         1898

2007 zeigte sich bei Erdarbeiten der alte Mauerverlauf,

hier im Vergleich mit 2010, Versuch einer Rekonstruktion

u n g e f ä h r e r    S t a n d o r t

d e s    B r a m o w e r    T o r e s

(x)

(x)

Gut geworden: eine einfache Lösung für den Spazierweg und vorzügliche Bänke, auf denen

man bequem sitzen kann.      04.08.2010

61

etwas links der Mitte die beiden großen Bäume (> B. 76), der

hintere mit Bank (> B. 33/34)

68

Bußebahr

69

Bußebahr

70

Bußebahr

71

„Wiekhaus“

49a

72

49a

Plan vom

Vermessungsamt

1911

x

Um 1930, seltene Sicht vom Kröpeliner Tor auf die inzwischen vollkommen ausradierte

alte Bebauung der nordwestlichen Altstadt. Unten Baustraße, dahinter Himmelfahrtstraße

und Augustenschule in Richtung Fischerbastion. Die Querstraße Beim grünen Tor links der Kreuzung, rechts der Bußebart. 2010: Autobahn + RSAG, Grünfläche, Radisson, KTC.

79

x: Straßen- und Mauermitte beim ehemaligen Bramower Tor (> B. 81 - 86)

Ähnlicher Standpunkt wie in Bild 46 und ohne Geländer.

Rechts hinter dem Baum (etwas im Schatten) begann der

abwärts führende Weg, der neue Ahorn (> B. 48) steht jetzt

mehr links auf der Ecke. Die im Bau befindlichen Schiffe

würden 2010 mitten auf der L 22 stehen.

Aus der Akte des Bauamtes ab 1889, Archiv der Hansestadt Rostock


27.03.1889, Sitzung des Polizei-Adminstrations-Departements:

   „Man beschloss zur Aufhöhung der Fischerbastion Muttererde anzufahren, welche denen in der Höhe des

   Lloydbahnhofes anzulegenden neuen Straßen zu entnehmen ist.“


12.06.1906, betr. „Auslichten der Bäume und Sträucher“:

   „Es wurde zur Sprache gebracht, daß das Gebüsch an der Böschung zur Fischerbastion schon wieder so

   angewachsen sei, daß der Ausblick auf den Hafen und namentlich nach der Neptunwerft hin dadurch erschwert

   würde. Herr Stadtgärtner Schomburg wurde beauftragt, dem Uebelstande in der Weise abzuhelfen, daß einzelne

   Durchblicke auf den Hafen und auch zur Neptunwerft geschaffen werden und k. H. (kurzer Hand?) zu berichten,

   sobald solches geschehen ist.“


02.07.1906, Vollzugsmeldung Schomburg:

   „Dem löblichen Stadtbauamt berichte ich ganz gehorsamst, daß das Beschneiden der Sträucher an der

   Fischerbastion ausgeführt ist.“   gez. Schomburg


06.03.1907, betr. „Ausbesserung der Einfriedigung am Aufgang“:

   „Die hölzerne Einfriedigung am Aufgang zur Fischerbastion bedarf der Ausbesserung. Herr Hafenbaudirektor

   wurde ersucht, die Reparatur zu veranlassen, wenn hier nicht eine eiserne Einfriedigung in derselben Weise,

   wie oben (an?) der Bastion selbst, aus den zur Verfügung stehenden Mitteln zu beschaffen möglich ist.“


03.04.1907, betr. „Einstellung eines Wächters zum Schutz der Anlagen“:

   „Es wurde zunächst darauf hingewiesen, daß infolge der augenblicklichen äußerst regen Zerstörungslust des

   (nicht der) fröhlichen Rostocker Knaben der jetzige Zustand der Fischerbastion ein derartiger sei, daß hiergegen

   notwendig möglichst durchgreifende Schutzmaßregeln ergriffen werden müßten. Es wurde beschlossen,

   wenigstens solange für diesen Teil der Wallanlagen einen Wächter einzustellen, bis die Böschungen durch

   Errichtung von Einfriedigungen mit Stacheldraht und Anpflanzung von Dornhecken hinreichend gesichert seien.“

   (Auf welche Art ausgerechnet die Böschungen das Ziel der „Zerstörungslust“ sein konnten ist nicht ersichtlich,

   auf Ansichtskarten kommt Stacheldraht bereits ab 1904/05 vor, ansonsten scheint es sich irgendwie um ein

   Dauer- oder Armutsthema zu handeln, wie die folgenden Bilder hirnloser „Gegenwartskunst“ 2009 zeigen.)

1899,

1946:

von der

Marien-

Kirche,


gleicher

Maßstab,


Bildrand

rechts

und

unten

gleich-

gesetzt,


Wind-

mühle

oben

links (73)

stand  am

nord-

westl.

Ende der

heutigen

Buda-

pester

Straße.

Bu

17

18

37

H

49a

Ba

Gr

74a

73a

74

73

Ba

Gr

H

49a

Fi

Fi

21.08.1907, betr. „Anlage mit Stufen am östlichen Aufgang“:

   „Da nach jedem starken Regenfall der östliche Aufgang zur Fischerbastion derartig beschädigt wird, daß

   jedesmal eine Ausbesserung der ausgetriebenen Rinnen nötig wird, so ist Herr Hafenbaudirektor Kerner zu

   ersuchen, darüber zu berichten, ob es nicht zweckmäßig ist, diesen Aufgang mit Stufen in Granit oder Zement

   ... ? Holz in einzelnen Absätzen herzurichten.“

   Stellungnahme Kerner: „ ... mit seitlichem Gefälle, so daß das Wasser nicht den Weg wie jetzt herunter schießt.“


18.12.1907, betr. „Herrichtung des Aufgangs vom Strande“:

   „Beschlossen wurde den Aufgang vom Strande zur Fischerbastion, wie früher angeregt und genehmigt, nunmehr

   möglichst beschleunigt herzurichten. Die dadurch entstehenden Kosten könnten später nachbewilligt werden; ...“

20.12.1907, „an Kerner zur sofortigen Ausführung“


Zeitsprung

23.11.1928, Angebot von „Nord-Draht“ zu Drahtzaun für „Absperrung der Fischerbastion“ (> B. 27 / 43 / 44):

bis

30.10.1929, Betonstützmauer fertigestellt und Abrechnung erfolgt  / Fortsetzung folgt

  

nach 1928

gel. 1916

vor 1904

vor 1903

1907

vor 28.09.1905

ca. 1905

vor 1905

vor 1905

vor 1905

97

96

ca. 1915

entgegengesetzte Sicht zu Bild 23

44

45

2009

Ende 1930er

Bilder 44 / 45:


Die Position der Petrikirche

am Speicher stimmt überein,

ebenso der Abstand zur Marienkirche (Turmspitze

knapp rechts vom Glocken-

turm).

Die Nordseite der kleinen

Bierbar „Am Yachthafen“ Y

liegt demnach im Bereich

der kurzen Häuserfront

zwischen Kleiner Lastadie I

und Schützenstraße und

etwa auf gleicher Außenlinie.


Ca. 10 Meter nördlich davon

hatte die 1870 abgetragene Stadtmauer einen leichten

Knick nach innen - vermutlich

an der Stelle, wo der einstige Kaiserturm K im Mauerbereich

gestanden haben dürfte (vgl.

auch unbezeichnetes Bauwerk

bzw. Kreuz im Tarnow-Plan,

gleich westlich vom

„Theer-Haus“).

35

1915/16

36

ca. 1976

09.03.2007

87

Der Kotelmann-Blick

(> B. 34), Fällung

des Baumes am

20.01.1978.

A

ca. 1960

77

Dez. 1977

42

78

K

Y

Y

starke Amateuraufnahme mit Licht und Tiefe

1978 oder später ?

33

34

ca. 1915

ca. 1915

89

88

91

90

><

Eulert, gez. 11.01.1917

32

54

55

><

><

><

><

Im nächsten Bild schwenkt der Blick von fast gleicher Stelle aus nach rechts.

Heinkel, April 1942

Weihnachtsmarkt-Invasion. Rechts unten Badstüberstraße. Es fehlen Aalstecherstr., Grapengießerstr., Große Lastadie,

Kleine Lastadie I, Schützenstr., Fischerstr., Kleine Lastadie II, Himmelfahrtstr. und Beim blauen Turm komplett.

Unten zwischen den

Zweigen die Seitenwand

der Strandstr. 49a, in der

Fischerstr. rechts an der

Baracke die Ecke zur

Großen Lastadie.

Dahinter Häuser der

Grapengießerstraße.

92

21.04.2010

Im April/Mai wurden aus sog. statischen

Gründen ca. 1000 cbm Boden entnommen

und mit Geotextilien neu eingebracht. Bei der

Gelegenheit zeigte sich im unteren Bereich

ein Profil, welches etwas Ähnlichkeit mit den

Hügeln bei Weigel 1550/60 (> B. 4) hat.

Noch bis etwa Mitte des 19. Jhs. reichte die Warnow bis an den

Fuß der Fischerbastion heran. Bei Saniter 1872 (> B. 18) wird

die erste Flächenerweiterung (im Bereich der Zirkuswagen) noch

mit „Das neue Packwerk“ bezeichnet. Die beiden Bäume unter-

halb des Kröpeliner Tores stehen dort, wo die Himmelfahrtstraße

mit knapp 10 m Gesamtgefälle Richtung Hafen abstürzte.

19.08.2010

Etwa mittig im Schatten liegend erkennt man

Reste der „Betonstützmauer“ von 1929, die bogenförmig auf den rechten Brückenpfeiler zulief. Das Hafenbahngleis, von dem jetzt

einige Teile auftauchten, lag links davon.

Jetzt die Südost-Ecke der Efeubepflanzung.

04.08.2010

Rechts unter Folie die Stadtmauerreste, links der Beginn der

Verlegung von Efeumatten, die gut gegen Gestrüpp sein mögen.

Vom 23.-27.04.1942 gab es

vier grauenhafte Bombennächte,

quasi als Teil der Rechnung für

deutschen Größenwahn unter Hitler.

Ausschnitt einer Heinkel-Aufnahme

vor dem Brand der Jakobikirche am

26.04.1942.           Die ausgebrannte

Fischerstr. 26 (rechts auf der Ecke)

wurde vermutlich schon in der ersten

Nacht getroffen, da sich dort der

Rauch bereits verzogen hat.

Bild 54 entstand wenige Tage später.

H

H = Fischerstr. 37

(> B. 52-54, 73a-76)

Straßenbau, dunkelgrau die

ehem. Asphaltspur zum Parkplatz

30 - 60 weitere, meist alte, Ak und Fotos der Fischerbastion:

37 - 49 das Plateau der Fischerbastion oder des „Kanonenberges“

Bei den vielen Umgestaltungen der

Fischerbastion seit 1865 wundert es

schon fast, dass die Nordost-Ecke

noch nahezu gleich aussieht.

Im Zusammenhang mit der im Febr. 1911 genehmigten Hafenerweiterung wurde

der Fischerhafen (nicht Fischereih.) nordöstlich zur Grapengießerstr. verlegt.

Zu 56: Im Unterschied zur 2010 erfolgten begradigten Formgebung der Fischerbastion hatte deren Südseite um 1900 sowohl unten am Fuß bei der Hafenbahn als auch oben am Verbindungsweg zwischen Brücke und östlichem Aufgang einen rundlichen Verlauf. Hinzu kam ein deutliches Gefälle des Plateaus (ca. 2-3m) von Nordwest nach Südost.

Der im Textanhang (03.04.1907) genannte „Stacheldraht“ ist hier und auf weiteren

Ansichtskarten mit              gekennzeichnet. Soweit zu erkennen, hatten schon

spätestens 1904/05 die Geländer oben an der Böschung 3 Lagen Draht außen.

xsx

xsx

xsx

xsx

xsx

xsx

xsx

xsx

xsx

xsx

xsx

xsx

xsx

einzige Ak mit der Bezeichnung

Kanonsberg o.ä., noch keinerlei Geländer

Nach drei Sorten Lafetten auf Bildern wächst die Vorfreude auf die vierte Kanonenvariante.

Hier werden mit Abschluss der Arbeiten noch einige Aufnahmen der Umgestaltung von 2010

folgen, im Bild die Rondell-Variante von ca. 1995.

Gegenwärtig (Aug. 2010) stehen diese beiden

Kanonen wohl am Leuchtturm in Warnemünde.

Braun & Hogenberg, 1598

A

T

Hollar, ca. 1625

Ob die Fischerbastion hier

falsch dargestellt ist oder

erst später einen spitzen

Abschluss hinzu bekam, ist

unklar. Der Blaue Turm hat

jedoch eine gleiche Position

wie bei Tarnow und Lorenz.

Legende:

29  Keyser (-turm)

30  Vischer dohr (Fischertor)

31  Blage thorn (Blauer Turm)

32  Busebaer (Bußebahr)

33  Geethuß (am Geschützgießerturm)

(zw. 33 u. 34 das Wiekhaus)

34  Bramowsche dohr

06

ca. 1650 -1700, Rekonstruktion von Lorenz 1935

A

A

Diese Zeichnung zeigt die beidseitige

Fortsetzung der vorigen.

später      Himmelfahrt(s)str.

Kleine Lastadie II

<<< Blauer Turm

< Bußebahr

<<<<<< Geschützgießerturm

< Wiekhaus

Ziegelei der St. Jakobi-Kirche

       (Haedges Garten)

T

< Bramower oder grünes Tor

< Kröpeliner Tor

07

08

09

10

< Der Baum

Bußebahr,

neuerdings

Blauer Turm

genannt.

Blauer Turm

Fischertor

Fischertor

Kaiserturm

Grapengießertor

Teerhof

Bramower oder grünes Tor

Wiekhaus

Geschütz-

gießerturm

2010

  l

   l

   l

Wallanfang

in Richtung

Fischerbastion

Fischer-Bastion

Badstübertor-

Schanze

ehem. Vortor

Grünes Bollwerk

Dugge, 1843

Der Mauerverlauf ist bei Tarnow markanter und

passender dargestellt, wie sich jetzt nach dem

gefundenen Knick zeigt. Unklar bei Dugge ist die

von Adressbüchern und anderen Plänen deutlich abweichende Nummerierung.

A

A r c h i v   d e r   H a n s e s t a d t   R o s t o c k

In der Bildmitte das Fischertor mit der spitzbogigen, gotischen Öffnung (Lorenz), abgerissen 1870.

Es stand ca. 20 m vor der heutigen Kreuzung

in der Abwärtsspur. Erkennbar ist die rechts

etwas höher als links ansetzende Stadtmauer.

Werner, nach 1722 ?

Tischbein, 1814

Achilles, 1827

--   das Bramower Tor scheint bereits

                           abgerissen zu sein

26  Badstübertor

27  Grapengießertor

30  Fischertor

32  Blauer Turm (mit stolzer Höhe)

1827 wirkt die Fischerbastion durch Treppenlage, fehlende Bäume,

und steilere Hänge mit Abstufung noch vergleichsweise fremdartig.

Erkennbar ist eine direkt seitliche Lage des Fischerhafens, wie sie

letztmalig 1843 bei Dugge (nächstes Bild) dargestellt ist.

Vermutlich hat bereits der Verschönerungsverein hier wesentliche Veränderungen vorgenommen. Die 2010 beseitigte Betonmauer an

der Nord- und Südseite stammte erst von 1929 (Stadtarchivakte).

Frühsorge, ca. 1850 - 1858 ?

T

T

11

12

13

14

15

E

etwa aus Richtung späteres Gehlsheim,

Bild 15 vom Fährgarten

A

Der Mauerknick von ca. 25° (> B. 2 ff),

der sich in gleicher Weise in der Außen-

wand der Kneipe „Beim blauen Turm“

wiederholte und damit bei etlichen alten

Fotos der Fischerbastion heute einen

wichtigen Orientierungspunkt bietet.

Saniter, ca. 1872

A

Blohm, 1899

Dethleff, ca. 1865

„Theer=Haus“

Das einzige bekannte

Foto des Fischertores

(abgerissen Febr. 1870)

Dethleff, 1858

17

18

19

20

frühester fotografischer Beleg der Fischerbastion

E - Bussebart 17, Eckhaus zur Fischerstr.

F - Fischerstr. 26

S - Stadtmauer, davor Fischerhafen, Fischertor links verdeckt

T - Teer-Haus, davor „Das neue Packwerk“ (Saniter 1872)

W - Wall ohne Brücke

E

F

S

T

W

Das Haus rechts mit dem hohen Dach (hinter den Neubauten der Haedgestr.)

stand an der Ecke Bussebart / Himmelfahrtstraße und ist der Vorgängerbau

der Augustenschule. Gut zu erkennen ist die Hafenbahnbrücke. Die letzten

alten Bäume auf der Fischerbastion sind im Januar 1978 gefällt worden.

Zur Zeit gibt es dort oben noch einen kleinen Ahorn, nachdem im Mai 2010

die etwas größere Eiche in der Mitte des ehemaligen Rondells geopfert wurde.

16

zur Ausgrabung der Stadtmauer an der Südseite der Fischerbastion

A

A

Der Mauerknick A der Ausgrabung liegt in Blickrichtung ca. 5 m

hinter der gelben Hausecke            (vgl. nächstes Bild u. a.).

Das Mauerstück M vor der Hausecke läuft jeweils (> B. 22/23) in

gleicher Weise in Richtung südlicher Brückenpfeiler B (hier leicht

angeschnitten zwischen den beiden Bäumen, im vorigen Bild genau

hinter dem Bagger). Die linke Straßenbegrenzung mit Zaun dürfte

dem alten Mauerverlauf entsprechen. Damit lässt sich der Knick bei A

in der Ausgrabung dem Haus auf diesem Foto und dem Tarnow-Plan

zweifelsfrei zuordnen, zumal A auch etwa mittig vor der Südseite der

Fischerbastion liegt. Der Knick bei a (ca. 11°) wurde Anfang Okt. 2010

freigelegt und bestätigt mit seiner Lage einmal mehr Tarnows Präzision.

Der Mauerweg, auf dem der Fotograf um 1930 hier steht, verläuft ein

kurzes Stück als „Hochstraße“. Die Straße „Beim blauen Turm“ (links)

und die Hafenbahntrasse (rechts) liegen jeweils tiefer.

A

A

Ausgehend von der Situation im Tarnow-Plan und den sichtbaren Mauerresten ist es nicht ganz unwahrscheinlich,

dass der Archäologe unten im Bild etwa an der Stelle des 1831 abgerissenen Blauen Turmes steht. Die Mauerreste (vermutlich jüngeren Datums, evt. Zweitverwendung aus dem Abbruch 1831) zeigen jedoch kein einleuchtendes Bild

eines Turmfundamentes, so dass man die Untersuchungsergebnisse abwarten muss.

Hinten unter dem Erdhaufen könnte, wenn man auf Tarnow setzt und die Mauerreste soweit reichen, ca. 18 - 20m

ab Punkt A ein weiterer Mauerknick nach Süden folgen. Inzwischen gefunden: 17,25 m und ca. 11°. Sehr schön.

Es wäre wirklich wünschenswert, dass nach Abschluss der Arbeiten der genaue Verlauf der Mauer hier in geeigneter Weise sichtbar bliebe. Bei Blicken vom Kanonsberg und historischen Vergleichen irrt das Auge des Betrachters bisher weitgehend im Nichts umher. Außerdem hätte man wenigstens ein kleines Bindeglied in der Riesenlücke zwischen Mönchentor und Kröpelinertor, wo die jeweils nächsten Originalteile der Stadtmauer stehen. 

M

B

M

B

16.07.2010,

die bullige Hitze im Juli machte schon morgens

zu schaffen

T

Links im Bild am 16.07.2010 der Mauerverlauf

mit der Ecke A (wie oben im Tarnow-Plan), sowie der ehem. Standort des Blauen Turmes T, dessen

             Fundamente jedoch 1831 vermutlich mit

                            abgetragen wurden (> B. 21).

T

T

M

Der Mauerknick lag ca. 5 m  südwestlich der spitzen Hausecke , ...

zu A

... wie man am

unterschiedlichen

  Sonneneinfall

  erkennen kann.

T

22

23

24

21

><

><

><

A

Das Ende der Stadtmauer verdeckt rechts am Haus

teilweise den linken Baumstamm und den südlichen

Brückenpfeiler (dieser nur in Grauton statt rötlich).

Die Fischerbastion kurz nach 1900 als schattiger

Aussichtspunkt in Bestform. Der Aufgang war

noch stufenlos, bereitete jedoch Sorgen nach

starkem Regen wegen Rinnenbildung (1907).

25

Ak hergestellt 1904

26

27.01.1979

20.11.2009

29

28

Im Januar 1978 wurden die alten Bäume beseitigt und anschließend am Hang

Sträucher gepflanzt. Die oberste Treppe und Mauereinfassung stammen wohl

vermutlich aus der Zeit um 1960 (> B. 42, 76a). 1979 fällt an der Südseite

ein deutlich höheres Niveau auf, das 2010 wieder reduziert wurde.

vor 1904

Etwas früher als Bild 22 aufgenommen (kleinere Büsche), die Gaslaterne hinter den

Pferden fehlt außerdem. Links Friedrich Bohn`s Gasthaus, Fischerstr. 26, rechts dahinter

im Schatten das Nordende der Straße „Beim blauen Turm“ und die 1897 eröffnete Gaststätte „Unter den Linden“, ab 1907 „Zum Nordstern“, später „Zum blauen Turm“ (> B. 21).

><

><

05

T

A

Bramower Tor mit 2 Vortoren,

                         > B. 8-10

93

94

17.09.2010

Veränderungen gegenüber 1904: Teer-Haus ist

abgebrochen, treppenartiger Aufgang (von 1907

eher nicht), Betonstützmauer und hoher Drahtzaun

mit Stacheldraht (1929), Steinmauern auf dem Hang,          

                                      Benzinsäule (?, LEUNA).

02.03.1932

27

09.10.2010

a

a

95

A

a

Der Tarnowsche Plan von 1780/90 ist wirklich beeindruckend genau: danach war zwischen den beiden Knicken ein

Abstand von ca. 18-20 m zu vermuten,

herausgekommen sind nun 17,25 m

(> B. 03 u. 23).

Die spätere

Himmelfahrtstr.

hier links als

Bußebahr bez.