Saniter-Plan:  1  8  5  9

die Ecke unten re. ist leider unvollständig

Saniter-Plan:  1  8  7  2

1 9 1 1

>>>

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX


Leider auch nicht die Lösung, Einschub von 3 Kartenausschnitten (21.06.11):


?? Standpunkt Patriotischer Weg (P), Höhe Lohmühlenweg (L) ??, mit Rest eines alten

Weges (aW) aus südöstl. Richtung - siehe auch rotes Kreuz bei Schmettau 1788 und im

Plan v. 1911 (mit diagonalen Grundstücksgrenzen zw. Windmühlenstr. und Lohm.weg). 

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

   Saniter-Plan

  1  8  7  2,

Ausschn. unten

rechts (gedreht).

   Schmettau  1  7  8  8

X

X

X

L

P

Das halbe Haus oben in der Mitte des Planes

könnte das Hauptgebäude im Foto sein, ...

wenn man sich von dem Hang „befreit“, den

es 2011 an dieser Stelle nicht mal mehr ansatzweise gibt. Es wäre aber nicht das

einzige Beispiel dafür, das man im 19. Jh.

Hügel abgetragen hat. Auch bei Schmettau 1788 sind Böschungen zu erkennen, die

heute fehlen. Eine Verwendung des Bodens

zur Baulandgewinnung im Uferbereich wäre

gut vorstellbar.

Der 1872er Saniter-Ausschnitt sieht sehr verlockend aus, allein die Örtlichkeit hat

auch damals einen entscheidenden Haken:

Oberhalb des Kartenrandes schwenkte der

Weg leicht nach Süden - im Foto n. Norden.

aW

aW

aW

aW

aW

Die Schmettau-Karte mit der nach Norden abfallenden Böschung einer „Landzunge“ rechts neben der Andeutung von Klostermühlenteich scheint den Verdacht zu stützen.

Es ist zwar nicht die Ecke vom Foto, aber man sieht hier (gepunktete Linie) einen alten Weg

nach Bramow, der erst am Ende des Höhenrückens nach Westen bog. Die Dob. Chaussee als

Abkürzung des Wegs existiert hier noch nicht. Weiter rechts die Alte Werderstr., die noch bis in

die 1850er Jahre an der Stelle begann, wo später ab Dob. Platz die Friedrichstraße durch den

Kupfermühlenteich     geschüttet wurde. Nicht millimetergenau, aber sonst ist Schmettau gut.

^

^

X

aW

K

K

K

^


Das Haupthindernis für die Zuordnung des Bildes zum Patriotischen Weg um 1860/70

ist nicht der ehem. Kurvenverlauf der Straße an sich, sondern die deutlich erkennbare

leichte S-Kurve der Bebauungslinie der 4 freistehenden Häuser, die sich mit den sehr

genauen Saniter/Graff-Zeichnungen von 1854-56 (AHRO) nicht in Deckung bringen

lässt, obwohl es auf den ersten Blick ganz danach aussieht. (25.06.11)

01.07.11

Hier nun ein Ausschn.

der Situation 1856:

Im oberen rechten

Viertel sieht man

eine bogenförmige Reihe Häuser an der Einmündung der

etwa lagegleichen,

späteren Wind-

mühlenstr. in den

Patriotischen Weg.

Unten rechts die

Doberaner Chaussee.


Anzahl, Abstand,

Größe und die

Stellung zueinander

der Häuser sind mit

dem Foto nicht in

Deckung zu bringen.


Übereinstimmende

Zwischenlösungen

bis zur Begradigung

der Bebauungslinie

Anfang der 1870er

Jahre hat es nicht

gegeben (siehe

Ausschn. von 1872

weiter unten).